Die Croatia Rally bildet im April die Asphaltpremiere für Toyota Gazoo Racing WRT im WRC-Jahr 2026. Auf den komplett neuen Wertungsprüfungen rund um Grobnik und die Istrische Halbinsel testen die Ingenieure das Setup des GR Yaris Rally1 unter feuchtem und trockenem Untergrund. Elfyn Evans, Oliver Solberg sowie Takamoto Katsuta starten als Hauptkonkurrenten im Kampf um den WM-Titel. Das Team setzt zusätzlich sechs Rally2-Piloten ein, um präzise umfangreiche Daten zu erheben.
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Toyota perfektioniert GR Yaris Rally1 Performance unter wechselnden Gripbedingungen
Die Croatia Rally eröffnet Anfang April eine Asphaltetappe mit Prüfung über Küstenstraßen und anspruchsvollem Gripwechsel im Raum Rijeka. Zwischen 9. und 12. April treten die Veranstalter in Grobnik und Istrien auf weitgehend neuen Streckenabschnitten an. Anschließend folgen die Etappen auf den Kanaren, in Portugal und Japan. Toyota Gazoo Racing analysiert dabei präzise systematisch Daten zu Reifenverschleiß, Federungseinstellungen und Traktionskontrolle, um das GR Yaris Rally1 unter wechselnden Haftgrenzen möglichst stabil abzustimmen.
Eng getaktetes Asphaltprogramm sichert Toyota Wettbewerbsvorsprung durch rasche Erkenntnisumsetzung
Die Rally Islas Canarias folgt nur zwei Wochen nach der Croatia Rally in Rijeka und verschiebt den Schwerpunkt erneut auf Asphaltbeläge hoher Griffigkeit. Kurze Erholungspause, dann fordern die Schotterprüfungen in Portugal Anpassungen an Fahrwerkssetup und Reifenwahl, bevor Ende Mai die Rally Japan mit neuer Asphaltrunde wartet. Toyota nutzt diese Abfolge, um aus jedem Event direkt Effektivität und Zuverlässigkeit der Fahrzeuge in Testläufen und Rennen weiter zu verfeinern sowie taktische Setup-Optimierungen.
Wechselhafte Küstenwitterung erschwert technisch anspruchsvolle Flachpassagen und enge Kurven
Das Rallye-Zentrum am Grobnik-Kurs südwestlich von Rijeka bildet die logistische Basis für die neuen WRC-Prüfungen, deren erste Schleifen über steile Küstenabschnitte der Istrischen Halbinsel führen. Mit Ausnahme von drei Erprobungsboxen aus Vorjahren ist das Netzwerk an Wertungsprüfungen unbekannt. Die raschen Übergänge zwischen trockenen, griffigen Asphaltpassagen und feuchten, engen Kurvenabschnitten in Küstennähe erfordern eine adaptive Fahrwerksabstimmung, präzise Bremsbalance und sorgfältiges Reifendruckmanagement. Ingenieure und Fahrer analysieren Telemetriedaten, um Setup-Anpassungen in Echtzeit umzusetzen.
Evans führt die Fahrerwertung an, Solberg punktgleich, Katsuta folgt
Mit dem GR Yaris Rally1 hat Toyota Gazoo Racing WRT alle vier bisherigen WRC-Veranstaltungen in Kroatien gewonnen und dokumentiert damit seine Form. Elfyn Evans sicherte sich den Sieg 2023 und rangiert aktuell auf Position eins der Fahrerwertung. Teamkollege Oliver Solberg folgt punktgleich auf dem zweiten Rang, während Takamoto Katsuta nach seinem ersten Weltmeisterschaftserfolg in Kenia ebenfalls zu den Spitzenreitern aufschloss. Toyota hält in der Herstellerwertung einen Vorsprung von 43 Punkten.
Katsuta vertraut Wettervariabilität nach Keniasieg und stärkt deutlich Selbstvertrauen
Elfyn Evans hebt auf der Küstenroute die Bedeutung optimierter Reifenabstimmung bei wechselnden Griplevels hervor und setzt auf detaillierte Pacenotes für exakte Linienwahl. Oliver Solberg hebt das Asphalt-Feedback seiner Monte-Carlo-Erfahrungen als Basis für das Reifenmanagement hervor. Takamoto Katsuta verweist auf die unberechenbaren Wetterkapriolen, denen er mit seinem gestärkten Selbstbewusstsein nach dem Kenia-Erfolg begegnet. Sami Pajari freut sich auf hohe Geschwindigkeiten an Flussquerungen, mahnt aber angesichts Matschpassagen und Reifenpannen zur erhöhten Vorsicht.
Roope Korhonen und fünf Kollegen stärken Toyotas wichtige WRC2-Markendaten
Toyota plant im WRC2-Bereich den Einsatz von sechs GR Yaris Rally2-Boliden mit den Fahrern Roope Korhonen, Taylor Gill, Alejandro Cachon, Kajetan Kajetanowicz, Bernhard ten Brinke und Johannes Keferböck. Durch detaillierte Rückmeldungen zu Traktionsverhalten, Getriebeeinstellungen und Bremsbalance ermitteln die Piloten gezielt Verbesserungspotenziale. Ihr Input ermöglicht dem Werkteam, technische Anpassungen präzise umzusetzen und zugleich die Markenwahrnehmung von Toyota im internationalen Rallyesport der zweithöchsten Division nachhaltig zu steigern und beschleunigt Entwicklungszyklen sowie Budgetoptimierung.
Toyota demonstriert Motorsport-Sicherheit und Nachwuchsförderung durch Yamamotos Rally2 Comeback
Yuki Yamamotos Comeback im GR Yaris Rally2 nach seinem Testunfall markiert seine Rückkehr ins WRC Challenge Program. Der Fahrer liefert wertvolle Erkenntnisse zu Fahrwerkssteifigkeit, Dämpfungskennlinien und Reifenverhalten bei niedrigen Temperaturen. Diese Daten ermöglichen Ingenieuren präzisere Setuprichtlinien für Asphaltprüfungen. Darüber hinaus betont sein Wiedereinstieg Toyotas kontinuierliche Verpflichtung zu Nachwuchsförderung und Unfallprävention. Parallel optimiert das Team Sicherheitskonzepte, um Fahrer und Beifahrer vor wiederkehrenden Risiken bestmöglich zu schützen unter verschiedenen Wetterbedingungen stetig dynamisch adaptiv.
Das Toyota Gazoo Racing WRT setzt im aktuellen WRC-Zyklus auf den verfeinerten GR Yaris Rally1, um eine höchste technische Zuverlässigkeit bei wechselnden Untergründen zu gewährleisten. Die lupenreine Erfolgsbilanz bei der Croatia Rally bestätigt den technologischen Vorsprung. Umfangreiche Simulationen, Erprobungen und die enge Verzahnung von Ingenieurswissen und Fahrererfahrung führen zu einem optimierten Setup, das dem Team ermöglicht, an der Spitze zu agieren und die WM-Wertungen in Fahrer- und Herstellerklasse zu dominieren.

