In ihrer zweiten Saison begrüßt die BMW M Racing Academy die drei Talente Josh Green, Thomi Rackl und Ryder Quinn als Class of 2026. Gemeinsam mit Mentor Jens Klingmann und Robby Foley absolvierten die Nachwuchspiloten in Viareggio bei Formula Medicine medizinische Untersuchungen und mentale Herausforderungen. Anschließend trainierten sie in München im BMW M Motorsport Simulator, um fahrdynamische Prozesse zu verstehen und ihr Handling im BMW M Hybrid V8 zu verbessern.
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BMW M Förderprogramm Kundensport begleitet Nachwuchsfahrer im gesamten Jahr
Die BMW M Racing Academy ist in ihre zweite Saison gestartet und zeigte gleich zu Beginn den Erfolg ihres Förderkonzepts. In einer intensiven Auftaktwoche wurden die drei Nachwuchsfahrer Josh Green (USA), Thomi Rackl (GER) und Ryder Quinn (AUS) ausgewählt und erlebten umfassende Trainingsmaßnahmen. Sie setzten sich in einem anspruchsvollen Auswahlverfahren gegen etablierte GT4-Piloten durch und werden nun während des gesamten Jahres mit kontinuierlichem Fachcoaching, strukturiertem Simulatortraining, Fitness- und Mentalworkshops gefördert.
Intensive Teambuilding-Aktivitäten in der Toskana fördern Zusammenhalt der BMW-M-Piloten
Unter Anleitung von Dr. Riccardo Ceccarelli führten die Nachwuchspiloten in Viareggio bei Formula Medicine detaillierte Analysen ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit und mentalen Belastbarkeit durch. Begleitet wurden sie dabei von den BMW M Werksfahrern Jens Klingmann und Robby Foley sowie den Kollegen Ugo de Wilde und Tim Tramnitz, die ihnen technisches Feedback gaben. Abgerundet wurde das Programm durch interaktive Teambuilding-Einheiten, die das Vertrauen und die Kommunikation innerhalb der Gruppe festigten.
BMW M Simulatortraining bringt Green, Rackl, Quinn wertvolles Setupfeedback
Green, Rackl und Quinn absolvierten in München mehrere Trainingsdurchläufe im BMW M Motorsport Simulator, der präzise den BMW M Hybrid V8 abbildet. Mit Hilfe von Echtzeittelemetrie und Videoanalysen identifizierten sie Optimierungspotenziale bei Einlenkpunkten und Traktionskontrolle. Klingmann, Foley und die Ingenieure wiesen gezielt auf Fahrereingriffe hin, gaben Hinweise zu Setup-Parametern und begleiteten iterative Anpassungszyklen, bis Fahrzeugverhalten, Fahrzeugbalance und Rückmeldung für jeden Fahrer individuell perfektioniert waren und ermöglichten so signifikante gesteigerte Fortschritte.
Kommunikationstraining und Classic-Besuch fördern nachhaltiges Traditionsbewusstsein im professionellen Motorsport
Im Rahmen dieses Förderprogramms durchliefen die Piloten eine umfassend praxisorientierte Schulung zu digitalen Kommunikationsmitteln, in der sie strategische Grundlagen des Social-Media-Marketings, Content-Planning und Krisenkommunikation vertieften. Anschließend lud die BMW Group Classic zu einer Rundfahrt durch Geschichte und Identität der Marke ein, bei der historische Rennwagen, Prototypen und Archivexponate präsentiert wurden. Dieser Mix aus medientechnischem Know-how und historischem Bewusstsein machte nachhaltig deutlich, wie wichtig Traditionspflege und zeitgemäße Außenwirkung im Motorsport sind.
Quinn in GT4 Australia sorgt für Aufsehen beim Bathurst-Einsatz
Teilnehmer der BMW M Racing Academy, Josh Green, Thomi Rackl und Ryder Quinn, absolvieren umfassende Rennsaisons in den Hauptserien des GT4-Sports. Green repräsentiert BMW M Motorsport in der GT4 America, Rackl misst sich in der GT4 European Series und Quinn tritt in der GT4 Australia an. Darüber hinaus sorgte der Australier mit einem zusätzlichen Einsatz im GT3-Feld des Bathurst 12 Hour für Aufsehen und gewann wertvolle Einblicke ins internationale Spitzenniveau.
Klingmann, Foley und Hesse begleiten Academy-Piloten mit strategischem Mentoring
Im Mentorenteam von BMW M Motorsport fungiert Max Hesse als dritter Werksfahrer neben Jens Klingmann und Robby Foley. Mit seinem Know-how in Fahrzeugabstimmung, Rennvorbereitung und Strategieberatung unterstützt er die Nachwuchsfahrer intensiv. Praxisnahe Coaching-Sessions auf der Strecke sowie strukturierte Workshops zu Fahrtechnik und mentaler Stärke bieten den Academy-Teilnehmern wertvolle Impulse. Die gebündelte Expertise des Trios sichert eine umfassende Weiterentwicklung: von präziser Performance-Analyse bis hin zu professionellem Auftreten abseits des Rennbetriebes. dauerhaft.
BMW M Motorsport zeigt Class of 2026 exklusive Rennprozesse-Einblicke
Die Nachwuchsfahrer der „Class of 2026“ erhalten bei der 24-Stunden-Veranstaltung auf dem Nürburgring tiefgehende Einblicke in operative Abläufe von BMW M Motorsport. Dabei werden sie in taktische Meetings eingebunden, analysieren Telemetriedaten und bewerten Boxenstrategien. Während Live-Übertragungen verfolgen sie Zeitvorgaben für Reifenwechsel und Kraftstoffmanagement. In praxisorientierten Workshops erproben sie Einsatzpläne, lernen Streckenmanagement kennen und verstehen Entscheidungsprozesse hinter strategischer Fahrzeuganpassung. Sie dokumentieren Checklistenprozesse, koordinieren Materialflüsse, diskutieren Performanceberichte und simulieren Notfallreaktionen mit Expertenteams.
Die Ausbildung in der BMW M Racing Academy der Class of 2026 setzt auf ein 360-Grad-Fördermodell, das körperliche Leistungssteigerung, mentale Resilienz und hochtechnisches Simulatortraining am BMW M Hybrid V8 integriert. In parallelen Workshops schulen die Nachwuchspiloten ihre Kommunikationsfähigkeiten und erproben Renntaktiken in realen GT4-Rennen. Dieses abgestimmte Konzept garantiert eine ganzheitliche Entwicklung und schafft ideale Voraussetzungen, um zukünftige Motorsportprofis auf komplexe Anforderungen im Cockpit und im Team vorzubereiten.

