Für die Saison 2027 ernennt PEUGEOT TotalEnergies Alex Quinn zum Stammfahrer seines FIA-WEC-Teams. Der bisherige Test- und Entwicklungsfahrer wechselt mit einem umfassenden Verständnis für den PEUGEOT 9X8 in die Rennmannschaft. Quinn sammelte wertvolle Erfahrungen bei Erprobungen, in der IMSA, der ELMS sowie bei den Langstreckenklassikern von Daytona und Le Mans. Als IMSA-LMP2-Meister des Jahres 2026 steht er für konstante Leistung. Seine Verpflichtung soll Entwicklung und Renneinsatz enger im Team verbinden.
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Testfahrer Quinn wird 2027 offizieller Peugeot-WEC-Stammfahrer mit Mehrjahresvertrag verpflichtet

Alex Quinn ab 2027 WEC-Stammfahrer beim Team PEUGEOT (Foto: PEUGEOT)
Für die Saison 2027 beruft PEUGEOT TotalEnergies Alex Quinn in sein festes Fahreraufgebot der FIA-WEC. Grundlage ist ein Vertrag mit mehrjähriger Laufzeit, der an seine Aufgaben als Test- und Entwicklungsfahrer im Jahr 2026 anschließt. Der britische Pilot wechselt damit von der technischen Erprobung in den regulären Wettbewerb. PEUGEOT erwartet, dass Quinn seine detaillierte Vertrautheit mit dem 9X8, den Entwicklungsständen und den internen Arbeitsabläufen unmittelbar bei Renneinsätzen für das Werksteam einsetzt.
Kontinuierliche Testarbeit etabliert Quinn als wichtigen Teil des Peugeot-Projekts
Als Entwicklungsfahrer gewann Quinn schrittweise tiefere Kenntnisse über den PEUGEOT 9X8 und dessen technische Ausrichtung. Jede Testfahrt ermöglichte es ihm, Veränderungen am Fahrzeug nachvollziehbar zu bewerten und seine Erfahrungen strukturiert an die Ingenieure weiterzugeben. Die enge Zusammenarbeit fördert eine gemeinsame Sprache bei Abstimmungsfragen und beschleunigt die Auswertung von Daten. Für den späteren Renneinsatz steht damit ein Fahrer bereit, der technische Entscheidungen, Teamprozesse und Entwicklungsziele aus eigener Arbeit kennt und versteht.
November 2025 markiert Quinns ersten Einsatz im PEUGEOT 9X8
Im November 2025 setzte PEUGEOT Alex Quinn beim Rookie-Test der FIA WEC erstmals den 9X8 ein. Die Testfahrt auf dem Bahrain International Circuit bedeutete für ihn den Kontakt mit dem Hypercar des französischen Herstellers. Auf dem Kurs in Sakhir konnte der Fahrer Fahrzeugverhalten, Systeme und Arbeitsprozesse kennenlernen. Das Team sah seine gezeigten Fähigkeiten durch den Einsatz bestätigt. Aufgrund der Bewertung nahm PEUGEOT Quinn 2026 in das Entwicklungsprogramm des LMH-Prototyps offiziell auf.
Britische F4 und Formel Renault formten Quinns Rennfahrerkarriere früh
Seine spätere Karriere im Prototypensport stützte Alex Quinn auf Erfahrungen aus mehreren Nachwuchskategorien. Im Kart gewann er mehrfach Meisterschaften und etablierte sich als erfolgreicher Nachwuchsfahrer. Der Übergang in den Formelsport führte ihn in die britische Formel 4 sowie in den Formel Renault Cup. Dort erhielt er jeweils die Auszeichnung Rookie of the Year. Diese Resultate belegten seine schnelle Anpassung an neue Fahrzeuge und schufen die sportliche Grundlage für den Langstreckensport.
Quinn debütiert 2024 in Le Mans nach starken LMP2-Einsätzen
Im Verlauf des Jahres 2024 sammelte Alex Quinn umfangreiche Wettbewerbserfahrung auf beiden Seiten des Atlantiks. Seine parallelen LMP2-Einsätze in der IMSA und der European Le Mans Series führten ihn zum zweiten Gesamtrang. Zusätzlich bestritt er erstmals die 24 Stunden von Le Mans, die er auf dem sechsten Platz beendete. Die anspruchsvollen Veranstaltungen verlangten eine präzise Anpassung an unterschiedliche Strecken, Verkehrssituationen, Fahrpläne und strategische Rennverläufe bei hoher körperlicher und mentaler Belastung.
Petit Le Mans entscheidet Quinns Rennsieg und Meisterschaft final
Mit drei herausragenden Resultaten prägte Alex Quinn seine Langstreckensaison 2026. Der Erfolg bei den Rolex 24 At Daytona verschaffte ihm einen optimalen Auftakt in das Rennjahr. Es folgte der Klassensieg in der LMP2-Pro/Am-Wertung bei den 24 Stunden von Le Mans. Im Saisonfinale von Petit Le Mans behauptete er sich in einer bis zuletzt offenen Entscheidung. Erst die letzte Runde brachte ihm den Rennsieg und den IMSA-LMP2-Meistertitel schließlich nach intensivem Kampf.
Zweiter LMP2-Aufsteiger übernimmt 2027 eine LMH-Rolle bei Peugeot TotalEnergies
Esnault sieht in Quinn einen Fahrer, dessen Entwicklung eng mit dem PEUGEOT-Projekt verbunden ist. Seine Arbeit als Testfahrer verschaffte ihm Kenntnisse des Hypercars und Anforderungen. Gleichzeitig bewies er in IMSA und ELMS sowie bei Daytona und Le Mans, dass er unter Rennbedingungen konkurrenzfähig arbeitet. Die Ernennung zum Stammfahrer folgt daher einer Strategie: PEUGEOT fördert einen LMP2-Piloten für die LMH-Kategorie. Quinn soll 2027 Entwicklungserfahrung, Geschwindigkeit und Ergebnisorientierung im 9X8 erfolgreich verbinden.
Die Berufung von Alex Quinn in das Stammfahreraufgebot verknüpft bei PEUGEOT TotalEnergies zwei wesentliche Anforderungen des WEC-Einsatzes. Quinn verfügt durch seine Arbeit als Testfahrer über belastbare Kenntnisse des PEUGEOT 9X8, seiner technischen Eigenheiten und der Entwicklungsabläufe. Seine Resultate im LMP2-Sport bestätigen gleichzeitig seine Fähigkeit, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit über lange Distanzen umzusetzen. Dadurch steht dem Team ein Fahrer zur Verfügung, der Rückmeldungen aus der Entwicklung mit Erfahrungen aus Rennsituationen verbinden kann.

