Zero DS demonstriert Effizienz auf alpiner Rekordfahrt zur Mittelmeerküste

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Mit 436,5 Kilometern auf einer Batterieladung setzte die Zero DS von Zero Motorcycles eine neue internationale Bestmarke. Die Rekordfahrt erfolgte auf öffentlichen Straßen in Frankreich und wurde von GUINNESS WORLD RECORDS unabhängig anerkannt. Gefahren wurde mit einem Serienmodell unter alpinen, ländlichen und städtischen Bedingungen. Die bisherige Rekorddistanz wurde deutlich überschritten. Gleichzeitig erreichten eine Zero SR/S und eine Zero DSR/X ebenfalls Werte oberhalb des alten Rekords und bestätigten die Leistungsfähigkeit der Serienfahrzeuge.

Serienmäßige Zero DS erreicht bestätigten Rekord mit einer Batterieladung

Mit 436,5 Kilometern erzielte die Zero DS eine neue Rekordreichweite. Jelle Verstaen nutzte dafür ein Motorrad in serienmäßiger Ausführung. Die Fahrt begründete den GUINNESS-Weltrekord für Elektromotorräder mit einer Batterieladung. Als vorheriger Referenzwert galten offiziell 310,689 gefahrene Kilometer. Der neue Spitzenwert liegt um 125,8 Kilometer über dieser Marke. Dies entspricht einer Reichweitensteigerung von deutlich mehr als vierzig Prozent. GUINNESS WORLD RECORDS bestätigte die anhand von GPS-Daten nachgewiesene Fahrt.

Kein Autobahnabschnitt Rekordversuch nutzte ausschließlich öffentliche regionale Straßen Frankreichs

Die Route des Rekordversuchs war als realitätsnahe Straßenfahrt angelegt. Sie begann im Alpengebiet zwischen Frankreich und Italien und endete an der französischen Mittelmeerküste. Anstelle von Autobahnen kamen ausschließlich frei nutzbare Nebenstraßen und Departementstraßen zum Einsatz. Der Fahrer bewältigte dabei Pässe, Steigungen, Gefälle, Ortsdurchfahrten, Dörfer und längere Landstraßenabschnitte. Die wechselnden Bedingungen stellten hohe Anforderungen an Fahrstil und Energieeinsatz. Besonders anspruchsvoll verliefen die letzten 100 Kilometer zur Camargue wegen strömenden Regens.

Zusatztank liefert Zero DS Energie für längere Rekorddistanz zusätzlich

Als Grundausstattung führt die Zero DS einen Akku mit einer Nennkapazität von 15,6 kWh mit. Für den urbanen Fahrbetrieb sind offiziell bis zu 249 Kilometer Reichweite angegeben. Die bei der Rekordfahrt verfügbare Energiemenge lag höher, weil ein regulär erhältlicher Power Tank verwendet wurde. Seine 3,6 kWh ergänzten den Bordenergiespeicher auf insgesamt 19,2 kWh. Das Rekordmotorrad erhielt keine weiteren Akkus und wurde weder mechanisch noch elektronisch oder softwareseitig nicht verändert worden.

Verstaen nutzte Bergabpassagen zur gezielten Rückspeisung von Batteriestrom effizient

Die Reichweite der Zero DS profitiert von drei wesentlichen technischen Eigenschaften. Erstens speichert die Z-Force-Batterie aufgrund ihrer hohen Energiedichte viel elektrische Energie. Zweitens gelangen durch den optimierten Antriebsstrang nur geringe Verluste zwischen Akku und Motor. Drittens gewinnt das Rekuperationssystem Energie zurück, sobald das Motorrad verzögert oder bergab fährt. Der passiv gekühlte Innenläufer-Permanentmagnetmotor ist dafür besonders geeignet. Verstaen nutzte die Rückgewinnung auf alpinen Strecken und speiste Strom in Batterie ein.

52 km/h markieren deutlich höheres Tempo gegenüber vorherigem Rekordversuch

Die Strecke wurde so ausgewählt, dass ein kontinuierliches Rollen möglich blieb. Häufiges Beschleunigen nach verkehrsbedingten Stopps sollte vermieden werden. Insbesondere Ampelphasen und dicht aufeinanderfolgende Kreuzungen wurden umgangen. Das verbesserte die Voraussetzungen für einen sparsamen Energieeinsatz erheblich. Auf offenen Straßen hielt die Gruppe ein gleichbleibendes Reisetempo. Etwa 52 Kilometer pro Stunde wurden unter günstigen Bedingungen gefahren. Damit lag die Geschwindigkeit über dem Wert des vorherigen Rekordversuchs.

Drei Zero-Fahrer übertreffen frühere Rekordmarke auf öffentlichen Straßen

Die Begleitfahrten zeigten, dass der Reichweitenerfolg über das Rekordfahrzeug hinausging. Neben der Zero DS waren zwei weitere Motorräder im serienmäßigen Zustand unterwegs. Drei Fahrer starteten zur gleichen Zeit und übertrafen jeweils den früheren Höchstwert. Louis Renaud legte mit der SR/S 350 Kilometer zurück und verfügte danach über vier Prozent Akkureserve. Jenny Brookes erreichte mit ihrer DSR/X 384 Kilometer, ehe der Energiespeicher vollständig entladen war. Das bestätigt die solide Serienleistung eindrucksvoll.

Zero DS vereint A1-Eignung mit Technik größerer Zero-Modelle effizient

Zero Motorcycles beschreibt die DS als handlichere Schwester der DSR/X mit einer Ausrichtung auf breite Nutzbarkeit. Das elektrische Dual-Sport-Motorrad kann von Fahrern mit der Klasse A1 bewegt werden. In bestimmten Ländern ermöglicht die jeweilige Zulassungsregelung zusätzlich die Nutzung mit dem Pkw-Führerschein der Klasse B. Die DS verbindet diesen vereinfachten Zugang mit Komponenten der größeren Zero Plattform. Sie erfüllt damit Anforderungen im Berufsverkehr, bei Freizeitfahrten und auf kurvenreichen Strecken außerhalb geschlossener Ortschaften.

20 Jahre Zero markieren deutliche Fortschritte bei elektrischen Motorradreichtweiten

2006 begann Zero Motorcycles mit der Entwicklung elektrischer Motorräder. Zwanzig Jahre später unterstreicht ein Rekord die erreichten Fortschritte deutlich. Die beteiligten Maschinen entsprachen serienmäßigen Modellen ohne besondere Umbauten dabei. Drei Fahrer erzielten unter realen Rahmenbedingungen hohe Reichweiten mit Elektroantrieb. Für Pierre-Martin Bos bestätigt dies die Alltagstauglichkeit der Antriebstechnik eindrucksvoll. Die Technik soll Anforderungen außerhalb kontrollierter Prüfstände zuverlässig erfüllen können. Zero positioniert Elektromotorräder deshalb gegenüber Verbrennern als ernsthafte Option dauerhaft.

Zero Motorcycles demonstriert mit der Rekordfahrt, wie weit sich die nutzbare Reichweite eines elektrischen Dual Sport Motorrads durch abgestimmte Serientechnik steigern lässt. Die DS kombinierte eine 19,2 kWh große Energiereserve mit Rekuperation und effizientem Antrieb. Auf einer vielfältigen Straßenroute blieb das Motorrad zuverlässig einsatzfähig. Die parallelen Fahrten von SR/S und DSR/X über der früheren Höchstmarke machen deutlich, dass die Leistung nicht isoliert zu bewerten ist, sondern ein technologisches Gesamtniveau widerspiegelt.

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